[Reise] Fushimi Inari-Taisha Kyoto

Fushimi Inari-Taisha

Und wenn man schon einmal in Kyoto unterwegs ist; nimmt man auch die anderen Touristischen Highlights mit.

Wir haben uns morgens mit einem Tagesticket in den Bus gesetzt und sind zu dem berühmten Shinto Tempel Fushimi Inari Taisha gefahren. Wir hätten auch die Bahn nehmen können, aber diesmal war der Bus das Verkehrsmittel der Stunde.

Von der Bushaltestelle einfach den Menschen folgen… Ja, wieder ein Ort den man NICHT als Geheimtip bezeichnen kann.

Vorbei an den unzähligen kleinen Läden die Tourinippes verkaufen, Stände die Gyoza oder Hummerfleisch am Stiel anbieten geht es dann zum Tempelgelände. Ja und das Tempelgelände ist groß. Es besteht aus mehreren Shinto Tempeln an denen man vorbei zu dem Haupttempel auf der Spitze eines Berges geht.

Der Weg nach oben ist von tausenden von Orangen / Roten Toren (Torii) gesäumt. Diese Tore werden traditionell von Privatpersonen oder Firmen erworben bzw. gespendet. Wer natürlich nicht ganz so viel Geld zur Verfügung hat, kauft halt ein kleines und hängt es auf. (Siehe erstes Bild)

Aber bevor ich Euch mit Fakten langweile hier ist der Wikipedia Artikel bzw ein sehr schöner Film eines Youtube Channels.

Only in Japan:

Migrationology Food Vlog (die ersten 4 Minuten)

 

Der Fushimi Inari Tempel ist einer der meistbesuchten Shintotempel in Japan.

Wir waren im Oktober unterwegs und es war angenehm warm. Nicht zu heiß…. Allerdings waren wir ein wenig zu spät…. Man sollte doch schon versuchen früh am Morgen den Tempel zu besuchen.

 

Wir sind nicht bis ganz zum Gipfel und haben einen Shortcut wieder runter zum Haupttempel bzw. in die kleine Siedlung genommen. Auf dem Weg kamen wir an einem Tempel vorbei in dem diese schönen Fuchsfiguren verkauft wurden. Drei dieser Jungs haben jetzt einen schönen Platz auf unserem Regal

 

Danach wurde sich natürlich an einem der Stände gestärkt…. Es gab hier gegrilltes Hummerfleisch. Sehr lecker!

Der Temple gehört zum Weltkulturerbe wie der  Kiyomizu-deraTempel (Kiyomizu-dera) den ich beim nächsten Blogpost besuche…

Hier noch ein paar Eindrücke und Bilder:

 

[Reise] Kyoto / Japan Nishiki Market

Nachdem ich in den letzten Blogposts schon unseren kurzen Trip nach Dublin beschrieben habe möchte ich jetzt noch einmal eine kleine Zeitreise nach Japan in den Oktober 2015 machen.

In der zweiten Woche unserer Reise hatten wir als Ziel die Stadt Kyoto ausgesucht. Kyoto ist die alte Kaiserstadt und über Jahrhunderte da Zentrum der Macht in Japan. Daher gibt es unzählige Tempelanlagen, eine sehr schöne Altstadt und viele Sehenswürdigkeiten.

Aus diversen Blogs und Vlogs die ich mir vorher angeschaut habe hatten wir eigentlich drei Ziele: den Fushimi Inari-Taisha Tempel, den Kiyomizudera Tempel und den Nishiki Markt.

Ich möchte Euch auf den Nishiki Markt mitnehmen und natürlich auch einige Bilder posten

Zuallererst: wenn man diesen Markt besucht, ist man nicht alleine. Ehrlich. Es ist weder ein Geheimtip noch ist ein gemütliches Schlendern. Es ist voll! Also RICHTIG voll…. Aber trotzdem in meinen Augen ein Muss den Nishiki Markt zu besuchen.

Der Markt ist eigentliche überdachte Straße in der rechts und links Händler ihre Speisen und Waren anbieten. Die Tradition des Marktes geht bis 1300 zurück (unbestätigt nur in einer Quelle gesehen) und begann eigentlich als Fischmarkt. Sofort hat man den Geruch der traditionellen Speisen in der Nase. Angefangen bei Eingelegtem, über Fisch und Seafood in jeder Variation bis hin zu den normalen Speisen wie Maronen oder Ware wie Tücher, Schuhe und so weiter.

Ich habe einmal zwei Highlights für herausgesucht.

Nummer eins: (Hatte ich in einem Vlog gesehen) In Sojasauce gekochter Mini Oktopus mit einem Ei im Kopf … Häää? Ja ein Wachtelei im Kopf des Tintenfisches der durch das Kochen Rot gefärbt ist. Diese heißen Tako Tamago und werden für ein paar Yen als Fingerfood auf einem Stäbchen angeboten.

Sehr lecker! Schmeckt wie Fisch mit einem hartgekochtem Ei. Wobei das Ei den dominierenden Geschmack gibt.

Das Zweite Highlight was wir gekostet haben war ein in einer Art Terriyakisauce gekochter Aal. Das ganze wird Kabayaki genannt. Wenn man einmal den Geschmack kennen lernen will bestellt beim nächsten Sushibar Besuch einmal Unagi.

Da ich Unagi sehr gerne mag mussten wir das natürlich einmal ausprobieren! Der Dame des Hauses hat es geschmeckt, dem Sohnemann leider nicht ….

Der Aal ist sehr ölig und der Fisch salzig. Ich gebe zu es ist Geschmacksache aber ich finde das immer wieder lecker.

 

Da wir aber schon bei den Außergewöhnlichen und ich sage einmal Gewöhnungsbedürftigen Speisen waren, habe ich mir noch für ein paar Hundert Yen einen Tintenfisch oder Sepia (??) gegönnt. Der war allerdings doch ziemlich Gewöhnungsbedürftig und Naja…

Mit den Naschereien und Probierangeboten Rechts und Links haben wir doch gut ein paar Stunden unseres Aufenthaltes in Kyoto hier verbracht. Dabei waren es nicht nur die angebotenen Lebensmittel oder Waren sondern auch die Menschen die in diesem Gewusel arbeiten. Toll!

Ganz klar eine Empfehlung dort einmal vorbei zu schauen!

 

 

 

 

 

[Reise] Wicklows nach Glendalough / Irland

Und wenn man dann von der Stadt genug hat, fährt man raus in die Berge. Ein paar Kilometer südlich von Dublin erheben sich die Wicklow Mountains und in einem Tal auch die Klosterruine Glendalough.  Mountains? Naja… nicht wirklich Berge. Eher so Mittelgebirge.
Allerdings sind diese Berge vom Aussehen und von der Vegetation sehr kahl. Wer dieses Hochlandfeeling mag, kommt voll auf seine Kosten. Wir sind jetzt Ende März gefahren und außer uns waren nicht viel mehr Autos unterwegs. Alle paar Kilometer gibt es auch die Möglichkeit den Wagen stehen zu lassen und vielleicht ein paar Kilometer ab der Straße einen Wasserfall oder einen See zu besuchen. Stichwort: Lough Tay


Die Berge waren früher ein Rückzugsort für Rebellen und Aufständische. Unwegsam, Moor und Feuchtgebiet. Das Britische Militär hat dann eine Militärstrasse gebaut. Diese ist neben dem Wicklowgap ein Pass über diese Berge. (Vorsicht, die Strassen sind wirklich zum Teil Single Track, haben heftige Bodenwellen und das ein oder andere Schlagloch warten auf den Fahrer.

Viele Wege führen hier zum Ziel
Wir sind die Military Road (R115 ab Edmondstown) über das Sallygap (so wird der Pass auch genannt) nach Glendalough gefahren. Eine andere Möglichkeit ist über die M50 (die Ringautobahn) N81 Tallaght, bis Hollywood (yeah) und dann die R756 zu nehmen. Beide Strecken sind Anspruchsvoll zu fahren und der Fahrer sollte recht ausgeglichen sein…
Glendalough ist ein altes Kloster das im 6.Jahrhundert vom heiligen Kevin gegründet wurde. (Wikipedia Artikel)

Das Tal mit dem Örtchen Glendalough und die Klosterruinen erstrecken sich an zwei Seen vorbei. Am ersten See (mit dem Parkplatz und dem Besucherzentrum) befinden sich eigentlich die Highlights des Ortes.

 

Der schon von weitem sichtbare Rundturm aus dem Jahr 1066, die Überreste der Kathedrale St. Peter und Paul mit wirklich uralten Grabsteinen, sowie auch kleinere Gebäude.

 

Der Eintritt zu Anlage ist frei. Nur das Visitor Center nimmt einen Eintritt. Allerdings bekommt man natürlich mit diesen Infos einen tieferen Einblick in das Leben und dem Glauben im Mittelalter.

Rundherum befindet sich ein Friedhof auf dem auch noch frische Grabstätten zu finden sind. Einfach einmal die Inschriften der Grabsteine lesen und sich das Alter der Gestorbenen anschauen. Interessant…..


Von hier aus sind wir dann an die Küste nach Bray gefahren und die Geocacher unter den Lesern wissen sofort, was wir dort gemacht haben. Den ersten europäischen Cache .. GC43 der eigentlich recht unspektakulär ist.

Die Finder des Caches kennen diesen Anblick….

[Reise] Dublin / Irland, mal wieder Bilderlastig

Und da waren wir mal wieder auf Reisen und obwohl ich noch nicht alles vom Japantrip im letzten Oktober aufgearbeitet habe, muss ich einfach ein paar Zeilen zu unserem Reiseziel schreiben….

Wir waren diesmal in Dublin!

Ha’Penny Bridge über die Liffey

Ha’Penny Bridge

Zu Dublin haben die Dame des Hauses und ich eine ganz besondere Verbindung.

Im Jahr 2000 wurden wir bzw wurde ich von meinem Arbeitgeber nach Dublin geschickt, um dort zu arbeiten! Ist lange her….. Trotzdem wollten wir dem Sohnemann einmal zeigen, wo wir gewohnt haben.

 

Die Verbindungen nach Dublin sind aus Deutschland recht gut. Von einigen Flughäfen in Deutschland fliegt Ryanair nach Dublin, die Eurowings fliegt mehrmals in der Woche nach Dublin und die Irische Fluglinie AerLingus bedient z.B. Düsseldorf und Frankfurt.

Die Republik Irland ist ein Non Schengen Land, heißt: beim Abflug, wie auch bei der Einreise, heißt es fröhliches Pässe und Personalausweiskontrollieren.

 

Es gibt mehrere Möglichkeiten vom Flughafen in die Innenstadt zu kommen! Diverse Buslinien bedienen die Strecke. Um zu schauen welche Verbindung die beste ist, nutzt ihr am besten eine App Journey Plan von Transport For Ireland.

Da findet ihr alle Verbindungen und könnt Euch dann die beste heraussuchen!

(Funktioniert auch mitten in der Stadt: Man sagt vom derzeitigen Standort zu XY und die App zeigt Euch auf einer Karte wo die nächste Haltestelle ist und die beste Verbindung. Schönes Tool….)

 

In Dublin bleibt es dann Euch überlassen, wo ihr hingeht… in eine der Shoppingmalls, eine Einkaufstrasse –z.B Crafton Street- oder in eins der Museen oder zu den üblichen Touristen-Ausnehm-Anstalten.

Da wir wirklich nur 1.5 Tage in Dublin waren haben wir nur ein kurzes Programm gemacht.

Ich poste hier mal wieder nur Bilder weil in guten Guides und Stadtführern alles sicher besser beschrieben ist.

Meine Empfehlung auf jeden Fall:

Temple Bar, St Stephens Green, das Trinity College in dem das Book of Kells liegt und außerhalb die Halbinsel Howth mit ihrem Hafen (Ich habe jeweils den Wikipedia Artikel verlinkt).

Pub in Temple Bar

Straßenmusiker in Templebar (SUPER Band heißt KEYWEST)

Keywest Straßenmusiker

Long Room im Trinity College

Long Room im Trinity College

Howth

[Reise] Gachapon

Gachapon

WASN DAS ?!?

Auch etwas das muss man erst einmal kennen lernen….

An vielen Ecken und Gegenden findet man in Japan sogenannte Gachapon Automaten.

In diese Automaten wirft man 100  bis ein paar Hundert YEN ein, dreht an einem Rad, wie früher an den Kaugummiautomaten, (Geräusch: Gacha) und in einer Klappe unten fällt eine Plastikkapsel raus (Geräusch: Pon) Diese holt man dann raus und findet dort mehr oder minder schöne kleine Figuren oder sonstigen Nippes.

Diese Geräte sind wirklich überall  in den Strassen zu sehen! In den Automaten gibt es dann verschiedene Serien der in Japan bekannten Animes oder Mangas, kleine Püppchen (z.B. Mädels in Sushi versteckt… W*T*F) aber auch Figuren, die man einfach zusammenbastelt. In der Nähe von Sehenswürdigkeiten findet man auch Automaten mit passenden Figürchen oder Dinge zum zusammenbasteln oder Ansteckpins.

Die Liebe der Japaner, oder besser die Leidenschaft einiger Sammler, hat die Nachfrage wohl so nach oben schnellen lassen, dass es sogar in Akihabara (da waren wir in einem Drin) ganze Läden nur mit den Automaten gibt.

Hier ein kleines Filmchen: -Youtube-

(Exkurs: Durch die Enge und dem beschränkten Platz in Japan wird alles in die Höhe gebaut. Z.B. findet man Restaurants und Geschäfte wie auch Tourist Infos auch manchmal in der 4 oder 5 Etage eines Gebäudes und man muss halt mit dem Aufzug in die Etage fahren)

…. Einige Spielhallen haben auch ganze Etagen nur mit diesen Gacha-Pon-Geräten und die Sammler durchstreifen diese dann, um in den Automaten NEUE Serien zu finden oder in der Hoffnung das beim nächsten Pon das gewünschte Sammelobjekt herausfällt.

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In der Nähe von Sehenswürdigkeiten findet man diese oder Ähnliche Automaten auch bestückt mit kleinen Pins oder Figuren die zu den jeweiligen Orten passen. z.B. in dem Bild hier drüber seht ihr einen Pin mit einem Hasen der einen Helm trägt. Das ist das Maskottchen von Hikone Castle am Biwa See.

 

[Reise] Ohayo Gozaimasu

(Japanisch Guten Morgen, ausgesprochen: Oh high yo, Go zai mass)

 

In den letzten Wochen / Monaten war es hier etwas ruhiger…. Viel im Job zu tun ….

Jetzt aber, nach einem Urlaub, sieht die Sache wieder ein bisserl anders aus und …

Tja, schauen wir mal, was wir hier noch alles in den Blog schreiben können.

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Da stand eines meiner Lieblingsziele an: Japan.

(OK OK schon zum fünften Mal Japan… aber man entdeckt ja immer wieder was Neues)

Damit ich selber den Überblick behalte und als kleinen Teaser, schreibe ich diesen Post um Euch auf die nächsten 5 – 6  einzustimmen…

Wir haben unsere Reise in Tokyo begonnen und sind über Hikone (Ländlich am See Biwa) in den Großraum Osaka gereist.

Hier haben wir neben der Stadt Osaka auch Nara und Kyoto besucht.

Es war anstrengend, aber toll!

Viel erlebt, viel gesehen, viel mitbekommen und viel mitgenommen.

Aber davon in den nächsten Blogposts mehr.

Freut Euch auf unsere Eindrücke zu Abgefahrenem, wie Akihabara in Tokyo mit den Maidcafes, Gachapon und den Läden mit den Animefiguren, oder Dotonbori in Osaka

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Klassischem aus Tokyo und Umgebung, wie dem Kaisergarten und Kamakura, aber auch vom Lande aus Hikone.

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Ich zeige Euch Bilder von abgefahrenen Einkaufsstrassen.

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Bilder der besuchten Tempel in Kyoto und Tokyo werde ich posten und natürlich kommen auch Bilder und Eindrücke von Straßenszenen und auch auf Foodporn könnt ihr Euch freuen 

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Ich hoffe dazu auch einige Videos einbinden zu können und natürlich gibt es Fotos Fotos, Fotos.

Bis dahin werde ich noch ein wenig mit dem Jetlag kämpfen und die besten Bilder sichten!

Stay Tuned

[Reise] London National History Museum

Wenn man schon einmal in London ist, versucht man sich natürlich ein wenig an Kultur, Konzert, Nachtclub. 🙂

Wenn man aber mit Kind und nur ein paar Stunden in London ist, geht man dann halt in ein Museum.

 

NHM

Wir hatten uns für unseren Besuch das   Natural History Museum (kurz NHM) ausgesucht. Alte Knochen und so Natur sind immer etwas für die Familie und nach dem Besuch des Naturkundemuseums in Edinburgh im letzten Jahr, habe ich an solche Ausstellungen richtig Gefallen gefunden.

Ganz in der Nähe von South Kensington Station, sind einige Museen geballt zu finden…. das Science Museum, das Victoria and Albert Museum und dieses….

Interessant ist hier, dass man trockenen Schrittes aus der Tube kommend dann durch einen Fußgängertunnel sofort bis zum Museum gehen kann.

Eingangshalle

Als kleinen Tip für die Reise nach England und besonders für die Besuche in Museen, Galerien etc…. Meist gibt es einen Hinter- oder Nebeneingang. Also nicht nur an dem großen einladenden Eingang anstehen, sondern auch einmal schauen, ob man nicht auch durch einen anderen in das Museum gelangen kann. Das geht meist schneller.

 

Das Museum ist in 4 –nennen wir es- Sektoren farblich aufgeteilt. Einen großen Teil nehmen Vulkane und Erdbeben inkl. Geologie ein.

Blau: Vielfältigkeit der Lebewesen auf unserer Erde

Rot: Der Beginn, Erdbeben und Fossilien

Grün: die fantastische Evolution

Orange: die Wissenschaftler bei der Arbeit. –  Hier eine riesige Sammlung von Objekten in Gläsern 🙂 –

Einem großen Teil sind aber auch Fossilien und Versteinerungen eingeräumt. Hier kann man Funde von der Jurassic Coast in Südengland entdecken, aber auch Funde von Forschern aus der ganzen Welt. Besonders schön fanden wir einige Ausstellungsstücke, von  denen wir bei unserem Besusch der Jurassic Coast gehört hatten.

Es ist schon beeindruckend durch ein altes Haus zu wandeln und dann die versteinerten Knochen zusammengebaut und gut in Szene gesetzt zu betrachten.

Leider ist das Museum recht überlaufen! Wir waren auch noch an einem Tag eines langen Wochenendes dort und so hatten noch mehr Menschen die gleiche Idee wie wir.

Aber egal!

Da ich selber lieber schöne Bilder anschaue als einen langen, öden Text zu lesen, lege ich Euch einfach einmal die folgenden Links ans Herz:

Webseite vom NHM

Youtube:

Video vom NHM

 

 

Der Eintritt ist übrigens wie in vielen Museen in England FREI. Um eine Spende wird gebeten.

Seiteneingang

Camden Town

Camden


Ja, wir haben es schon wieder getan. Koffer gepackt, in den Wagen geschmissen und ab auf die Insel.
Unser Lager haben wir, wie im letzten Jahr, wieder in Kent aufgeschlagen und uns an einem Tag ein Zugticket nach London gegönnt.
Nachdem wir dann im Natural History Museum einwenig Natur und Kultur genossen haben, sind wir dann nach Camden gefahren.
Camden kennen vielleicht einige Herrschaften aus ihrer Schulzeit. Camden Town. Englischbuch 🙂

Um ehrlich zu sein kannten wir die Gegend so vom Namen her. Sohnemann brachte uns aber aufgrund des Englischbuches auf die Idee, hier hin zu fahren.

Zuallererst: Es ist voll! Touris an allen Ecken und Kanten, jeglicher Hautfarbe und Sprache. Man wird ein bisserl rumgeschoben. Aber es lohnt sich.

Camden Town Tube Station aussteigen und dann  rechts auf die Camden High Street. Am Markt vorbei wo man allerlei Nippes und billige Kleidung kaufen kann, bis zum berühmten Camden Lock, eine Schleuse in der Narrow Boote (diese langen schmalen Kanalbote) auf dem Regent’s Canal einige Meter nach oben bzw. unten fahren können.

 

Da bekommen die Touris was geboten ….

 


Bei dem Meer an Touristen natürlich ein Schaulaufen der Bootsleute. Also ich möchte da nicht mal ausrutschen und auf den Hintern knallen.
Über die Brücke und Links am Lock 17 vorbei zum Foodmarket.

 

Hier haben wir fantastisches Naan mit Tandoori Chicken bzw. mit Seekh Kebab bei Roti House gegessen. War ein Geschmackserlebnis. (Facebookseite https://www.facebook.com/pages/Foodinthemiddle/208830122474256 )

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Auf diesem Streetfoodmarkt gibt es Speisen aus aller Herrn Ländern und Gegenden zu kaufen! Angefangen bei der schnöden deutschen Bratwurst vom Kontinent über polnischem bis hin zu Argentinischem Essen. Burger, Bagels, Wraps… Alles was das Herz begehrt.
Hat zwar seinen Preis …. aber sehr sehr lecker!
Essen kann man an einem der Tische bzw. auf den Bierbänken sitzend… wenn man denn einen Platz bekommt 🙂

Natürlich sind wir noch durch die verschiedenen Hallen mit allerlei Klimbim gewandert.

Auf dem Rückweg sind uns erst die fantastischen Hausdekorationen aufgefallen. (Siehe Bilder) Sehr Interessant.

 

Klare Empfehlung!

Fazit. Wir waren an einem Freitagmittag vor einem Bankholiday weekend dort.. Ich sag mal: es war voll aber noch nicht unangenehm. Einige Engpässe waren schon störend, aber man konnte doch recht flüssig überall durch und sich alles anschauen!
Ein klares Muss… Sollte jeder Londonreisende mal gesehen haben